Google-Suche heute · 7 von 7
Datenschutz und Einstellungen
Wer mit einem Google-Konto angemeldet sucht, hinterlässt einen Verlauf. Das kann die Suche verbessern, muss es aber nicht. Hier erfahren Sie, wie Sie selbst entscheiden, was gespeichert wird.
Suchverlauf und Aktivitäten
Alle gespeicherten Suchen finden Sie unter Meine Google-Aktivitäten. Dort können Sie:
- einzelne Einträge oder ganze Zeiträume löschen,
- die Einstellung „Web- & App-Aktivitäten“ pausieren, damit künftig keine Suchen mehr im Konto gespeichert werden,
- automatisches Löschen einrichten: Aktivitäten werden dann nach 3, 18 oder 36 Monaten gelöscht.
In der Google-App löschen Sie über Ihr Profilbild mit „Letzte 15 Minuten löschen“ schnell die jüngsten Suchen.
Sucheinstellungen
Unter google.com/preferences oder über Einstellungen auf der Ergebnisseite legen Sie fest:
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Personalisierte Ergebnisse | Ausgeschaltet berücksichtigt Google Ihre früheren Aktivitäten nicht mehr bei den Ergebnissen. |
| SafeSearch | „Filtern“ blendet explizite Inhalte aus, „Unkenntlich machen“ zeichnet explizite Bilder weich (Standard), „Aus“ zeigt alles. |
| Sprache und Region | Sprache der Oberfläche und der Ergebnisse sowie das Land, für das Ergebnisse bevorzugt werden. |
| Ergebnisse in neuem Tab | Öffnet jeden Treffer in einem neuen Browser-Tab. |
Für Familien
Für Kinder empfiehlt sich SafeSearch auf „Filtern“. Mit Google Family Link lässt sich die Einstellung so festlegen, dass Kinder sie nicht selbst ändern können.
Inkognito-Modus
Ein privates Fenster (in Chrome „Inkognito“) speichert Verlauf, Cookies und Formulardaten nicht auf Ihrem Gerät. Unsichtbar sind Sie dadurch nicht: Google, Ihr Internetanbieter, Ihr Arbeitgeber im Firmennetz und die besuchten Websites sehen Ihre Aktivitäten weiterhin. Melden Sie sich im privaten Fenster bei Google an, wird die Suche wieder im Konto gespeichert.
Recht auf Vergessenwerden
Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 13. Mai 2014 können Menschen in der EU verlangen, dass Suchmaschinen bestimmte Ergebnisse zu ihrem Namen entfernen, etwa veraltete oder unzutreffende Informationen. Den Antrag stellen Sie über das Google-Formular zum Entfernen personenbezogener Daten. Google wägt dabei Ihr Interesse gegen das öffentliche Interesse ab. Eine Garantie auf Entfernung gibt es nicht. Die Seite selbst bleibt im Netz, sie erscheint nur nicht mehr bei der Suche nach Ihrem Namen.
Eigene Daten herunterladen
Nach der DSGVO dürfen Sie erfahren, welche Daten ein Unternehmen über Sie speichert. Mit Google Takeout laden Sie Ihren Suchverlauf und andere Daten Ihres Kontos als Archiv herunter.